Chris Shiflett & The Dead Peasants – same

von Benjamin am 6. Juli 2010

in Musik!

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Chris Shiflett ist mir bisher nur als Foo Fighters-Gitarrist aufgefallen. Daneben steht er als Frontmann der Band Jackson United voran. Jetzt hat er Lust sich seiner Leidenschaft für Rockbands wie den Rolling Stones und klassischem Country zu widmen. Seine Begleitband nennt sich The Dead Peasants und aufgenommen wurde das ganze im Foo Fighters-Studio in LA.

Chris Shiflett & The Dead Peasants heißt das Album und es ist irgendwie bezeichnend, dass Shiflett die anderen mit in den Titel nimmt und diese „Tote Bauern“ nennt. Tot sind die Musikrichtungen, an denen sich Shiflett hier versucht schon lange. Natürlich schließt es nicht aus, dass Elemente des z.B. Country spannend aufbereitet werden können. Aber Shiflett bereitet sie fürs karobehemdte Scheunenfest auf. Man sieht sie vor sich, diese Cowboyidylle mit einer kleinen Rockattitüde, Kid Rock und Jon Bon Jovi spielen „Wild Horses“ oder „Dead Flowers“. Zu Beginn von „Baby, Let It Out“ versucht Shiflett sogar den brüchigen Gesang Jaggers, der „Wild Horses“ prägt, nachzuahmen. Die Songs von Chris Shiflett & The Dead Peasants haben in Amerika aber bestimmt Marktpotenzial. Die Melange aus Classicrock und Country wird in den Staaten ja gerne und immer wieder gehört. Gehört hat man auch die Texte von Shiflett häufig – es werden wunderbar Standardthemen wie Frauen, Einsamkeit und wildes Leben besungen – und die Songs haben so bezeichnende Namen wie „God Damn“, „An Atheists Prayer“ oder „Death March“. Ich bin schon anspruchsvoller gelangweilt worden!

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