Channel Eight, Alex Amsterdam & Arcona Comes – Movie Bielefeld, 21.11.09

von LittleMissPipedream am 8. Dezember 2009

in Feierlichkeiten

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Leere, ausgestorbene Theken und laute Musik. Das war der erste Eindruck beim Betreten des Movies. Im Tanz/Bühnen/Party/Nichtraucher-Raum sieht das Ganze schon etwas anders aus. Es stehen doch ein paar Leute vor der Bühne und die Bielefelder Rocker von Channel Eight spielen bereits. Leider erzeugt die gute Bassanlage bei so wenig Menschen einen ziemlichen Schrebbelsound und der Sänger ist eine Spur zu leise, so dass man kaum etwas versteht. Die Jungs rocken trotzdem.

Wider Erwarten spielt als zweite Band Alex Amsterdam. Ich dachte, die anderen beiden Bands wären der Support aber da war ich wahrscheinlich fehlinformiert. Also eine kurze Umbaupause und die zwei Energiebündel aus Düsseldorf drehen voll auf. Ich bin fasziniert wie man mit solch einer Leidenschaft Keyboard spielen und gleichzeitig so frisch, verrückt und quierlich sein kann. Auch der junge Mann an der Akustikgitarre begeistert durch unglaubliches abrocken und erinnert mich ab und zu an Jack Black, was eventuell auch durch sein „Tenacious D“-T-Shirt unterstützt wird. Das Publikum nähert sich immer mehr der Bühne und feiert eine Party. Ganz vorne stehen ein paar Mädchen, die sofort als Hardcore-Fans geoutet werden, denn unter ihnen ist auch Alex Amsterdams „wahrscheinlich größter Fan, Sandy!“ (Zitat: Alex), die der Band überall hin folgt. Gegen Ende covert die Band noch „Mr. Brightside“ von The Killers. Es gibt noch eine Zugabe und man verabschiedet A² schweren Herzens.

An dritter und letzter Stelle spielen Arcona Comes, eine junge Band aus Bielefeld – früher bekannt unter dem Namen End of the Line. Da ich diese Band bereits kenne und höre seit ich 17 bin, bin ich natürlich begeistert und freue mich über jedes alte Lied. Hauptsächlich wird aber das aktuelle und gleichzeitig erste Album mit neuem Bandnamen präsentiert. Trotz der wirklich kleinen Bühne schaffen es die Fünf sich nicht gegenseitig mit ihren Instrumenten zu erschlagen und trotzdem zu springen, abzugehen und zu feiern. Macht Spaß!

Insgesamt ein wirklich abwechslungsreicher und schöner Abend voll verrückter, sympathischer und energiegeladener Musiker. Die folgende Ü27-Party besuche ich dann allerdings doch nicht mehr.

Foto: alex-amsterdam.de

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