Bright Eyes – Cassadaga

von Benjamin am 28. Mai 2007

in Musik!

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Die CDs der Bright Eyes finden immer wieder den Weg in meinen CD-Spieler. Und meistens eine andere. Die höre ich und denke mir toll, bin berührt und freue mich über die Melodien. Warum aber erst 6 Wochen vergehen mussten, bis ich mir Cassadaga gekauft habe, ist mir im Nachhinein ein Rätsel.

Cassadaga heißt eine spirituelle Gemeinde in Florida und da soll die Reise auch hingehen. Gestartet wird wie bereits von I’m wide awake it’s morning bekannt mit der Erzählung einer Frau, die Conor Oberst singend weiterführt. Keine neue Idee, aber irgendwas ist anders: Orchester im Hintergrund, welches in mehreren Liedern auftritt, und eine klare Produktion, die sich durch das gesamte Album durchziehen wird. Die Produktion steht der Band gut, das Orchester ist für meinen Geschmack gelegentlich zu aufdringlich, wie beim letzten Track „Lime tree“. In „Make a plan to love me“ fügt es sich wiederum hervorragend ein.

Cassadaga ist von der Heterogenität der Stile wieder ähnlich dem Durchbruch „Lifted“, jedoch ohne dessen Zerrissenheit. Ausgangspunkt bleibt der Folk mit den Ausflügen in Country, Pop, Rock und – neu! – klassischer Musik. Das Album ist eine konsequente Weiterentwicklung, auch wenn diese nicht allen gefallen wird. Auch textlich gibt Conor Oberst nicht mehr den ungestümen, melancholischen Poeten sondern es wird relativiert. Das Abwägen verdrängt die Assoziation. Und irgendwie passt das gut zu den Bright Eyes und zu mir als deren Fan.

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1 Ariane.S Mai 30, 2007 um 18:38 Uhr

damit wäre die von Iain angesprochene heilige Dreifaltigkeit des Alt-Country nu auf der Startseite von Hififi vereint :o)

2 Sterereo Juni 1, 2007 um 12:18 Uhr

Jap, ist schon auffällig, also hätte er sich mit dem RockinBen abgesprochen. Sieht doch auch schön aus, so.

3 Ariane.S Juni 1, 2007 um 13:26 Uhr

oi, ich muss meinem freund bebringen seinen eigenen account zu benutzen!!!!
das hat wieder er geschrieben!

4 RockinBen Juni 1, 2007 um 13:46 Uhr

So, ich oute mich jetzt mal: Ich kenne aus der „Dreifaltigkeit des Alt-Country“ nur Alben der Bright Eyes. Ryan Adams muss allerdings ein Supertyp sein, denn er hatte mal was mit Melissa auf der Maur und die ist nun mal die schönste Frau der Rockwelt. Wilco kenne ich auch nicht, aber wenn ich mich recht entsinne, erzählt Nico mir immer, ich müsste mir die mal anhören…

5 Ariane.S Juni 1, 2007 um 17:29 Uhr

schande über dein haupt!! und alles nachholen, aber pronto!!

6 RockinBen Juni 1, 2007 um 17:50 Uhr

Ach, muss ich nicht. Mut zur Lücke, denk ich mir. Außerdem habe ich die Bright Eyes 2002 in Bielefeld im Forum gesehen. Da kannte die hier niemand und ich war da. Vorgruppen waren übrigens Azure Ray und The Good Life, die kannte damals auch keiner hier, aber ich war da. Mit meinem Kumpel Nico. Aber das habe ich bestimmt nicht erst einmal gesagt, dass ich da war. aber egal. War toll! Und weil ich damals schon da war, brauche ich heute nicht Ryan Adams und Wilco kennen, glaub ich.

7 Ariane.S Juni 2, 2007 um 18:33 Uhr

hhhmmmm gefährliche lücke. würde sogar sagen, eher wico als ryan adams..kennen sollte man die beiden aber schon..
war ein jahr später bei bright eyes in bielefeld..mit rilo kiley. the good life wärn mir lieber gewesen!

8 RockinBen Juni 3, 2007 um 08:17 Uhr

waren die 2003 auch mit Rilo Kiley da? Waren am 25. Februar 2005 nämlich auch zusammen im Ringlokschuppen. Da war ich auch. War auch schön, aber nicht so schön wie im Forum 😉

9 Ariane.S Juni 3, 2007 um 10:58 Uhr

ah. sorry. klar war das 2005…2002 wollte ich, ging aber nicht und dann hab ich jetzt die jahre durcheinander gebracht:.

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