Bombay Bicycle Club – I Had The Blues But I Shook Them Loose

von Hififi am 2. Februar 2010

in Musik!

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Manchmal bedarf es einfach zeitloser Dokumente. Wann brach denn eigentlich das Zeitalter des Indie an? Waren es wirklich nur Pavement, oder doch auch The Deftones, die sich so eifrig an Hardcore-Elementen bedient haben, ohne jemals in Schubladen zu passen?

Wenn ihr also Dokumente der Güteklasse „I Had The Blues But I Shook Them Loose“ hört, sollte euch doch bald etwas auffallen. Doch nun wirklich nicht etwas, was der Referent euch nun herbetet, aber doch mit Sicherheit, dass ihr etwas Vergleichbares schon lange nicht mehr gehört habt, oder? Jetzt natürlich alles so einfach in eine Rezension packen zu müssen, ist wiederum eine Bürde. Erstmal von vorn: Wir haben KEINEN schlechten Song, und von denen zwölf! Vier Musiker (Suren De Saram, Jamie Maccoll, Ed Nash & Jack Steadman) die mit allen möglichen Mitteln arbeiten; Reverb, Hall, Delay usw. Eben deshalb manchmal an „White Poney“ von den damals noch unsterblichen Deftones anknöpfen. Aber das sind Feinheiten, widmen wir uns den offensichtlichen Begebenheiten, den Melodien, dem Gitarrensound, dem, wie der Gesang halt wirklich klingt. Und irgendwie will der Bombay Bicycle Club uns weismachen, dass er eine einfache Riff-Band sein könnte, aber doch nur die ersten 60 Sekunden von „Magnet“, der Rest ist zeitloser Indie. Jetzt mal ganz im Ernst, wie soll ein Album dieser Güteklasse bloß dem potentiellen Hörer nahegebracht werden, doch sicher nicht mit fadenscheinigen Vergleichen und Lobgesängen irgendwelcher Melodien uns so fort. Es ist in diesem Fall so einfach: Bombay Bicycle Club liefern mit „I Had The Blues But I Shook Them Loose“ einen Meilenstein ab, der mit absoluter Sicherheit noch im nächsten Jahr gehört wir, und darüber hinaus.

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1 alex Februar 2, 2010 um 21:02 Uhr

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