Bodi Bill – No More Wars

von alex am 28. Juni 2009

in Musik!

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Bodi Bill, die Erste. Ich stelle mir die Frage, ob das in ein Indie-Magazin passt. In Schubladen lassen sich diese drei jungen Männer mit ihrer Musik kaum einordnen. Elektro-Folk würde ich es nennen, was mir da aus den Boxen entgegenschallt. Es könnte auch House, Minimal oder, nun ja, Indie sein. Dieser neue Indie, mit dem Elektro und so. Vielleicht.

Der landläufige Indie-Begriff scheint in letzter Zeit zu verwässern. Plötzlich erscheinen Gruppierungen dieser Spielrichtung auf vorderen Plätzen von Verkaufsranglisten. Kam das nicht mal von „Indiependent“, also „unabhängig“? Sind das dann die vom Konsumreigen der Plattenbossse abhängigen Unabhängigen? Wie so oft: Die Doppelmoral grüßt.

Einerlei. Angenommen diese Band sei eine Indie-Kapelle. Dann wäre sie eine ganz Großartige. So viel Kreativität, verdichtet auf dem 45 Minuten dauernden Erstlingswerk „No More Wars“. Getragen von einer wundervoll melancholischen Stimme. Untermalt von Computer-Klängen und -rhythmen.

Reminiszenzen? Klar, die gibt es. Wir sind doch alle mit etwas aufgewachsen. The Notwist, die elektronischen Radiohead oder den düsteteren Unterton eines Ian Curtis mag der ein oder andere heraushören.

Anhören, nehmen wir das als Stichwort für einen Schlusssatz!

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