Blood Red Shoes – In Time To Voices

von Benjamin am 30. März 2012

in Musik!

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Über Laura-Mary Carter und Steven Ansell muss man nicht mehr viele Worte verlieren, denn auf den ersten beiden Alben wussten Blood Red Shoes sowohl Kritiker als auch Hörer zu überzeugen. Das schwierige dritte Album „In Time To Voices“ liegt vor und es ist mein bisher liebstes des Duos aus Brighton.

Warum mein bisher liebstes Album? Blood Red Shoes zügeln sich nicht, werden aber filigraner im Spiel. Sie können den Pop, den Rock und den Punk. „Lost Kids“ zum Beispiel hat schöne Popmelodien, ist aber Rock und findet die Worte im Punk. Man meint bei „Cold“ die Yeah Yeah Yeahs zu hören und dreht auf unweigerlich am Volumenknopf. Vielleicht ist das auch das Geheimnis: Die Blood Red Shoes klingen vielschichtiger und verbessern ihr Songwriting. Wenn in „Two Dead Minutes“ Gesangsharmonien ertönen, klingen sie fast wie sphärischer Indie-Pop der Marke Efterklang oder Arcade Fire. „Two Silence And The Drones“ wird von einer wunderbar schleppenden Gitarre dominiert bevor es in einem Synthie-Streicher-Klangteppich untergeht. Jeder einzelne Song funktioniert auf diesem Album und selbst „Je Me Perds“ mit seinen 1:28 ist kein Zwischenspiel sondern der Wachmacher nach einer Ballade. Die Songs sind allesamt gute Nummer – im Albumkontext sind sie aber mehr: Ein geiles Stück Musik an genau der richtigen Stelle. Ich bin begeistert!

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