Blood Red Shoes – Fire like this

von Benjamin am 3. März 2010

in Musik!

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Das schwierige zweite Album veröffentlichen in diesen Tagen das sympathische Duo Blood Red Shoes. Das Debut sorgte vor 2008 für Lobeshymnen allerorten. Wird „Fire like this“ auch gelobt werden? Soviel vorab: Von mir nicht! Dafür sind die Musiker aus dem britischen Brighton zu bieder und sie wandern auf den ausgelatschten Wegen des punkigen Indierocks.

Was wurde nicht alles über Laura-Mary Carter und Steven Ansell geschrieben? Ein Duo mit Gitarre und Schlagzeug, Lieblingsalben von Nirvana und Sonic Youth, jugendliche Unbekümmertheit und charmantes Auftreten. Auf dem zweiten Album mischen sich zu Punk, Indie und Garage noch ein bisschen New Wave. So entsteht ein durchaus hörbares Album, aber wenn Laura-Mary singt, dann kann genauso gut frühere The Long Blondes hören, beispielsweise erinnert der Opener „Don’t ask“ stark an „once and never again“ oder „seperated by motorways“. Entspannt beginnt „Light it up“, aber auch hier wird man das Gefühl nicht los, dass man es einige Male vorher gehört hat. The Subways fallen mir ein, wenn ich es höre. Jene hatten aber auch Probleme, das Niveau des ersten Albums zu halten. Blood Red Shoes haben auf „Fire like this“ mit „When we wake“ eine Ballade. Die ist zwar nett anzuhören, aber mehr auch nicht. Mir ist durchaus klar, dass es für die Blood Red Shoes einen großen Markt gibt, aber ohne große Ecken und Kanten ist das Albenverkaufen auch einfach. Auch die Resonanz auf das hier vorliegende „Fire like this“ ist gut. Wie gesagt, mir ist der Weg der Blood Red Shoes zu ausgelatscht und langweilig und von daher überlasse ich es anderen, diesen mitzugehen.

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