Blakroc – dto.

von Benjamin am 16. Januar 2010

in Musik!

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Die beiden Bluesrock-Helden von The Black Keys suchen sich eher ungewöhnliche Partnerinnen und Partner für ihr neues Projekt: Rapper wie RZA, Mos Def, Q-Tip, Reakwon und andere! Somit haben wir die Schublade: HipHop, mal hart, mal entspannt! Nur eine Sache, die eigentlich essentiell für den HipHop ist, war im Studio verboten: Samples.

Irgendwie erwartet man ja Crossover, wenn man bedenkt, wie energievoll der Rock der Black Keys eigentlich vorgetragen wird. Aber bereits der Opener „Coochie“ (Feat. Ludacris und Ol‘ Dirty Bastard) zeigt: Hier gibt’s harten Rap. Das tighte Schlagzeugspiel fällt direkt auf, auch die Gitarre bekommt ihren Raum. Im zweiten Track „On the vista“ (Feat. Mos Def) nimmt die Gitarre den Platz der Samples ein. Nur die Gitarre lässt Raum zur Variation. Souliges bekommt man in „Why can’t I forget him“ (Feat. Nicole Wray) auf die Ohren. „Hard Times” (Feat. NOE) ist durch den gesungenen Refrain ein kleiner Hit. Was mich irritiert, ist, dass auf Blakroc nur richtig geile HipHop-Songs zu finden sind, das gesamte Album sehr gut funktioniert. Das habe ich nicht erwartet. Personell sind nämlich nur Dan Auerbach und Patrick Carney bei jedem Track anwesend. Die anderen Beteiligten, also die Mikrofonartisten, wechseln. Um es zusammenzufassen: The Black Keys sind nicht nur im Mississippi-Delta zuhause, sie fühlen sich auch in Brooklyn wohl.

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1 RockinBen Januar 16, 2010 um 12:54 Uhr

hm, jetzt lese ich die Rezi nach Wochen mal wieder und ich habe das Bedürfnis hier noch mal klar darauf hinzuweisen, dass dieses Album der absolute Hammer ist!

[B]Blakroc sind fantastisch![/B]

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