Beth Ditto – Beth Ditto EP

von am 6. März 2011

in Musik!

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„Eine Affaire, die für die feste Beziehung nicht viel zu bedeuten hat.“ Was sich so anhört, als wenn der Ehemann einen Seitensprung in die Bedeutungslosigkeit herabzusetzen versucht, ist Beth Dittos Statement zur 4-Track-EP, die sie zusammen mit Simian Mobile Disco aufgenommen hat. Angefangen hat die Ménage à trois mit James Ford und Jas Shaw ja schon auf deren “Temporary Pleasure”. Mit „Cruel Intentions“ genauer gesagt, für das Ditto die Vocals beisteuerte. Unter anderem Namen, aber in der gleichen Konstellation, nun vier Tracks, die in eine ganz ähnliche Kerbe hauen: Beth Ditto fügt sich mehr den Tracks, als sie es bei The Gossip tut. Hier ist sie zwar immer noch die vokalistische Sonne, die von minimalistischen Elektrobeats permanent umkreist wird – ohne sie gäbe es kaum Wärme oder Leben in den Tracks. Aber wie die frühe Madonna (sowieso eine Referenz) nimmt sie eher interpretatorische Stellung im Songgefüge ein. Überhaupt wirkt alles so kuschelig achtzigerjahrig, dass man glaubt, sich im damals noch sozialisierenden Sonntagsmorgenprogramm von MTV zu befinden: Coca-Cola-Hot-100, relevante Popmusik, gutes Amerika. Passt schon!

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