Before the Show – Hearts and Heads

von Pynchon am 12. November 2010

in Musik!

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Das dänische Quintett von Before the Show kann man mit ihrem Album „Hearts and Heads“ getrost in den Kreis der äußerst gelungenen Debütanten aufnehmen.

Und der Pressetext hat mal wieder absolut recht, wenn er herausstellt, dass die Band so gar nicht nach Newcomern klingt. Das hängt damit zusammen, dass die Songs eine große kompositorische Routine, oder einfach nur ein großes Talent, erkennen lassen. Before the Show liefern dem Hörer eine bezwingende Mischung aus melancholischem Indiepop und packendem Midtempo-Rock, die facettenreich rübergebracht wird und durchaus einige potentielle Hits bereithalten könnte.

Die Bandbreite an stimmigen Stücken ist groß: Der Opener „Lessons“ bietet gefühlvollen Slow-Rock, in „Stalking“ wird das Tempo angezogen und schwelgerischer Pop geliefert, der auch zum Tanzen einlädt, „Constructions“ wird von griffigen Gitarrenklängen dominiert, irgendwo zwischen Fanfarlo und Arcade Fire, „Newcombe, you´re growing on me“ ist eine Spur experimenteller und bringt eine psychedelische Note mit herein.

Keine Frage, diese Dänen verstehen etwas davon, auf anspruchsvolle Art eine emotionale Wirkung zu erzielen, ohne dass sie je beliebig oder abgegriffen klingen würden. Insofern ist der Albumtitel „Hearts and Heads“ absolut gerechtfertigt!

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