Banana Butts – Fast Food TV Show EP

von Benjamin am 31. Januar 2009

in Hausmusik

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Die Banana Butts kommen aus den hiesigen Gefilden (Löhne) und haben nun eine kleine schöne EP aufgenommen: Fast Food TV Show. Das hört sich nach einfacher Kost an – oder aber auch nach Kritik an der TV-Welt. Und genau dazwischen bewegt sich die Musik: hört sich nach viel Spaß an, ist aber harte Arbeit: Geboten wird in den 5 Tracks Funk-Rock wie ihn die frühen (die ganz frühen, die mit dem Socken überm Gemächt posiert haben) Red Hot Chili Peppers oder aber auch Primus spielten.

Ein Gitarrenriff eröffnet „The Ape and the Sushi Master“ und dann wird losgerockt und gegroovt. Jan Störtländer slapt seinen Bass wie ein Irrer (oder besser: wie ein Floh, engl. flea) durch den Song. Das macht Spaß und bleibt das bei jedem der 5 Songs: Groovende Passagen im Wechsel mit dem rifforientierten Rock, dazu der Sprechgesang von Lars Brokmann und das Drumming von Marco Knobel – das funktioniert gut ohne Langeweile zu erzeugen. Auch wenn „Stuart Starfly“ an die frühen H-Blockx erinnert, so sind Banana Butts doch wesentlich hörenswerter als die Kollegen aus Münster. Warum? Weil sie roher klingen, weil sie die Spaßlatte ganz hoch hängen, weil sie Funk ohne Pop machen. Bei den Banana Butts passt alles zusammen: Bescheuerter Name, verrückte Bühnenoutfits und gute Songs – so funktioniert FUNK, so macht er Spaß.

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