Aura Dione – Columbine

von Hififi am 31. Dezember 2009

in Musik!

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„Columbine“ nimmt durchaus einen recht erfreulichen Anfang, wenn nacheinander „Glass Bone Crash“ und „Little Louie“ an Alanis Morissette erinnern und die hatte in den 90ern ja nun doch einige gelungene Songs in den Charts all over the world. Nun gut, dieses vergangene Jahrzehnt ist mittlerweile tot, aus Musikersicht offensichtlich unwiederbringlich, weshalb z.B. „Little Louie“ mit einem feschen Skiffle-Rhythmus, Banjo und Pedal Steel Guitar überraschen soll. Tut es auch, nur auf eine wenig erfreuliche Art und Weise. „Something From Nothing“ ist dann doch irgendwie in die 90er gerutscht, erinnert an Gabrielle (die kennt wahrscheinlich keiner mehr, oder?) und gesanglich lässt sich neben genannter Alanis Morissette gelegentlich Tracy Chapman heraushören. Gar nicht schlecht für Anfang Zwanzig, aber so überproduziert und mit mehr als merkwürdigen Beats unterlegt, mag es nicht recht schmecken. Also, jetzt nicht Lady Gaga-mäßig, dafür ist „Columbine“ dann doch wieder viel zu interessant und abwechslungsreich und kann auch abseits eines werbewirksamen Images bestehen. Obwohl – merkwürdig zieht sie sich schon an, nennt sich selbst „fashion rebel“, aber da jetzt direkt ein Konzept zu unterstellen, würde vielleicht zu weit gehen. „I Will Love You Monday“ kennt ja mittlerweile wahrscheinlich jeder, weshalb ich mir an dieser Stelle wohl eine Wertung sparen kann. Das Album hingegen ist in etwa, wie diese Singleauskopplung: Weder Fisch noch Fleisch. Ich schalte es im Radio zumindest nicht automatisch aus.

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