Auletta – Falkendom Bielefeld, 22.10.09

von LittleMissPipedream am 24. November 2009

in Feierlichkeiten

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Auletta, eine Band aus Mainz, die seit einiger Zeit Newcomer-mäßig durchstartent, als gäbe es kein Morgen. Im Sommer spielten sie jedes Festival, was sie in die Finger kriegen konnten und drehten zwischendurch kleine, witzige „All Eyes On“-Videos für MTV. Seit September 2009 touren die Jungs nun wild durch ganz Deutschland und statten auch dem Falkendom in Bielefeld einen Besuch ab.

Aufgrund des vor dem Konzert geführten Interviews kam ich ein Wenig zu spät zur Vorband: The Good Arrows aus Bielefeld. Die zuvor gehörten Lieder der Band auf Myspace fand ich zwar nur mittelmäßig, live haben sie mich allerdings mehr überzeugt. Die vier jungen Bielefelder haben ordentlich gerockt und das Publikum gut unterhalten. Ein guter Einstieg in den Abend.

Dann entern die vier sympathischen Jungs aus Mainz die Bühne und das zu 80% weibliche Publikum begrüßt die Band euphorisch. Auletta starten ihre Show wie immer mit „Schrei und Tanz“ und es wird geschrien und getanzt. Und zwar nicht zu knapp! Die Band spielt sich fröhlich durch ihr Album, von „Roboter“, über „Unsere Vision“ bis „Pöbelei und Poesie“. Natürlich werden die beiden Auskopplungen „Meine Stadt“ und am Ende „Ein Engel, kein König“ am meisten gefeiert und mitgesungen, aber auch die restlichen Lieder des Albums scheinen dem Publikum keineswegs unbekannt zu sein. Die Band packt noch drei neue Songs mit dazu (bzw. zwei, denn der „Tanz mit dem Teufel“ wurde bereits häufig auf Festivals gespielt) und auch die neuen Songs machen Spaß. Ich muss allerdings feststellen wie erstaunlich schlecht man die Texte von unbekannten Songs versteht und wie gut aber die der bekannten. Zwischendurch wird souverän mit dem Publikum geflirtet und des Gitarristens unglaublich schönes, neues Hemd bewundert. Die Band spielt fast ihr komplettes Album, bevor sie unter Jubelschreiben die Bühne verlassen. Es dauert nicht lange und Sänger Alex betritt erneut die Bühne um die „Blaue Blume“ zu präsentieren. Da die Band, wie gesagt, fast alle ihre Songs bereits gespielt hatte, wird als zweite Zugabe nochmal „Schrei und Tanz“ ausgepackt. Dieser Song beschreibt die Stimmung im Publikum geradezu perfekt. Da soll nochmal einer sagen Bielefelder Mädchen können nicht rocken! Nach einem wirklich guten Konzert verlassen Auletta die Bühne nun endgültig, sind aber nach dem Konzert noch lange vor Ort und gerne zu Autogrammen, Fotos und Gesprächen über spanische Literatur bereit.

Die Vier haben mich ja schon auf Festivals überzeugt, aber ihr eigenes, kleines Konzert im Falkendom war noch um einiges besser. Ich bedanke mich für einen grandiosen Abend, an dem ich wirklich gut unterhalten wurde. Auf, vor und neben der Bühne!

Foto: auletta.de

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