amor&Ophelia – Intimpiercing

von Hififi am 11. Mai 2010

in Musik!

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„Ich bin nymphoman, jetzt stell dich nicht an, du willst es doch auch“ (aus „Nymphoman“). Toll, oder? Um Al Pacino in „Heat“ zu zitieren: „Ich könnte auf der Stelle voll abkotzen vor Freude“. Ich habe bis heute keinen Song von Lady Bitch Ray gehört, stelle mir amor&Ophelia aber als eine Art Rockversion der Lady vor (man möge mich verbessern). „Wann zeigst du mir dein Intimpiercing?“ Hilfe!

Es geht nur um schnellen Sex, und zwar in jedem Song, damit hätten wir also die Texte schon einmal abgehandelt. Bleibt also die Musik, die ist so schnelllebig, kurzweilig und ebenfalls genauso parolenhaft wie Songtitel der Marke „Kontrollverlust“, „Intimpiercing“ und „Spielautomat“. Aufgepeppt werden, soll das Machwerk von Spielzeuggitarren, die die ganze Zeit über die schrecklichsten Riff-Standards wiederholen, direkt fürs Rocker-Gemächt, ohne Umwege über andere Körperteile. Anke Orschinak verbirgt sich hinter dem „Ein-Frau-Rockduo“ und weil die (immerhin nur!) acht (einhalb, weil es noch ein wenig hörenswertes Outro zu bewundern gibt) allein sicher live nicht gut umsetzbar wären, lässt sie sich von den Testost Heroen begleiten. Wo wir wieder bei Al Pacino wären.

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1 Hififi August 1, 2010 um 05:46 Uhr

Hat das mittlerweile eigentlich mal einer gehört? Nur um sich selbst zu kasteien vielleicht? Ich suche Leidensgenossen.

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