Alex Amsterdam – Stillness Of A Moment

von Honk am 21. Juli 2008

in Musik!

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Nun ist es also so weit! Alex Amsterdam, der fleißige Hififi-Leser kennt ihn schon aus der Rubrik „Bands“, hat sein erstes Album namens „Stillness of a moment“ fertig gestellt. Liedermacher ist die Berufsbezeichnung des 24 jährigen Düsseldorfers (meinetwegen auch Singer/Songwriter für die ganz modernen unter uns). Folgerichtig sind die Akustikgitarre und ein recht emotionaler Gesang die dominierenden Instrumente seiner Musik.

Wem angesichts des Albumtitels schon das Sandmännchen entgegenkommt, darf ich beruhigen bzw. aufrütteln. Mit „Some kind of bliss“, „Burning my cash“ und vor allem „Where´s the eternity“ sind auch 3 „rockige“ Songs vertreten, die die Gefahr des entspannten dahinschlummerns verringern, ohne dabei jedoch die gemütliche und nachdenkliche Grundstimmung des Albums zu sprengen. Die eingängigen Gitarrenmelodien werden durch nette Arrangements aufgelockert, wir wollen schließlich keinen Gitarrenkoller erleiden. Zu diesem Zweck werden Cello, Piano, Bass und Drums eingesetzt. Gesungen wird erwartungsgemäß auf Englisch. Die Texte beschäftigen sich (ebenfalls erwartungsgemäß) mit Gefühlen und Erfahrungen und Alltagsproblemen. Hier gibt es nichts aussergewöhnliches zu vermelden. Am Ende des Albums gibt es dann noch, als Appetithäppchen für ein Konzert sozusagen, die gute Live-Aufnahme „For a lifetime and beyond“ zu hören.

Ein durchweg gelungenes Album für die ruhigeren Stunden des Lebens. Einen herausstechenden Titel zu nennen fällt mir da schwer, trotzdem gefällt mir derzeit das rockigere „Where´s the edge“ am besten. Bin halt im Moment mehr für laut. Für den Alex Amsterdam Fan allerdings, wird eine etwas enttäuschende Nachricht sein, dass 7 der 11 Songs von seiner 2006 veröffentlichten EP „Lonely streets and empty lanes“ stammen. Als Besitzer dieser könnte man da schon fast auf das nächste Album warten.

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