Albert Hammond, Jr. – Yours To Keep

von Benjamin am 18. Januar 2007

in Musik!

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Albert Hammond, Jr. hat einen Vater, der Lieder wie „Free Electric Land“ und „It never rains in California“ geschrieben hat, und spielt Gitarre in einer berühmten Rockband. Warum macht er nach Album und Tournee seiner Band The Strokes nicht einfach Urlaub? Ganz einfach: er muss der Welt ja zeigen, dass er auch Songs schreiben kann, richtig gute sogar!

Journalisten erzählt Albert Hammond, Jr. gerne, dass seine Bandkollegen seine Songs nicht mögen würden und sie deshalb auf den Strokes-Alben keinen Platz finden. Allerdings kann das nicht die ganze Wahrheit sein, denn so unterschiedlich die Songs sind, einige würden doch auf einem Strokes-Album nicht auffallen, wie z.B. „101“ oder – wenn man von den Bläsern am Ende absieht – „Hard to live in the city“.

Insgesamt fällt aber auf, dass Albert Hammond, Jr. melodiöser, leichtfüßiger und poppiger als seine Hauptband. Folkeinflüsse (des Vaters?) finden ihren Weg auf das Album, in „Call an Ambulance“ wird gepfiffen, Lalalas werden gesungen, der Opener „Cartoon Music for Superheroes“ klingt dann auch etwas nach Kinderlied, wie auch das Layout wie ein Bilderbuch anmutet. Diese Leichtigkeit erhält sich in allen Songs. Diese wunderbar melodiöse Platte in Worte zu fassen ist schwierig, denn mal fühle ich mich an die Eels erinnert, mal an die Beach Boys, dann glaubt man John Lennon zu hören, wie in „Scared“. Dessen Sohn Sean Lennon unterstützt Albert Hammond übrigens auf drei Stücken, Julian Casablancas, der Sänger der Strokes, übernimmt auf einem Song die Backing Vocals und den Bass.

Auch wenn das Album „nur“ 10 Songs in 35 Minuten aufweist, dafür gibt es aber keinen Ausfall. Schön!

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{ 2 Kommentare… read them below or add one }

1 JonesKorn Januar 26, 2007 um 13:40 Uhr

Moin,

des Vaters Song sollte „The free electric band“ heißen und ein „Southern“ fehlt beim zweiten Titel vor „California“.

Genug Haarspalterei: ansonsten juckt es mir gerade in den Fingern, das Album zu kaufen. Zumal auch die Songausschnitte auf amazon sehr gut klingen. Danke, ich wäre bestimmt nicht ohne weiteres auf dieses Album gestoßen 🙂

rock on
Jens

2 RockinBen Januar 28, 2007 um 17:50 Uhr

[B]I’M SORRY[/B]

Hast natürlich recht!
Böse Fehler, für einen Musikjournalisten wären sie unverzeihlich. Auch wenn ich keiner bin, ärgere ich mich über diese Flüchtigkeiten…

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