A Storm Of Light – Forgive Us Our Trespasses

von Hififi am 8. Oktober 2009

in Musik!

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Ach verdammt, jetzt bin ich doch vorsichtshalber versucht, den guten, alten Schwermetall per se doof zu finden und dann so was. A Storm Of Light sind leider viel zu interessant, um sie einfach so abzutun, also muss ich mir mit dieser Rezension wohl Mühe geben. Verrisse sind so viel einfacher.

Bei Betrachtung des Cover-Artworks lässt sich sogleich auf den musikalischen Inhalt des Tonträgers schließen. Ein Endzeit-Szenario Marke John Carpenter in graubraunen Farben unterstützt visuell die Herangehensweise der New Yorker Band um Josh Graham. Apokalyptische Riffs, elegisch, langsam und furchteinflößend wie bei Earth bahnen sich unaufhaltsam ihren Weg und beseitigen dabei jedwede Form von Wohlklang, der einen umschmeicheln könnte. Früher haben wir das Doom genannt, jetzt ist es natürlich Post Metal. Jetzt geht also im Metal auch schon die Post ab? Sind Isis dann auch Post Metal? Na ja, früher gab’s dafür Begriffe, heute ist alles Post, so einfach ist das. Für mich klingt „Forgive Us Our Trespasses“ wie eine Doom-Version von Tool. Wenn gerade nicht Graham’s Gitarren alle Löcher stopfen, tun es dichte Keyboard-Klangteppiche, die A Storm Of Light einen Sonderstatus in der Szene einbringen sollten. Es gibt viele Überschneidungen zu anderen großen Bands, was an sich ja schon ein gutes Zeichen ist, darüber hinaus sind die zehn Songs auf „Forgive Us Our Trespasses“ nicht nur lang sondern auch hörenswert.

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1 JonesKorn Oktober 8, 2009 um 12:19 Uhr

Ich sehe, die Jungs touren auch durch Deutschland und legen im November in Hamburg an. Das klingt so, als müsste man sich die mal anhören =)

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