A Place to Bury Strangers – dto.

von Benjamin am 22. September 2008

in Musik!

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A Place to bury strangers legen nun auch in Europa ihr Debut vor. Allerdings remastered und mit 5 Songs mehr. Dabei hätten auch die ursprünglichen 10 Songs des im letzten Jahr auf dem amerikanischen Markt erschienenen Longplayers genügt, um den Zuhörer mit ihrer Noise-Attacke zu überzeugen.

APTBS sind ein Trio und orientieren sich musikalisch an Ride, Joy Division und den frühen The Jesus and Mary Chain. Da wird laut gerockt, verzerrt, der Bass und die Drums treiben und es ist angenehm noisig. Aber spätestens der zweite Track „Don’t think lover“ zeigt, dass die Jungs trotz aller Dynamik und Verzerrung das Zeug haben, Melodien für Gehörgänge zu erzeugen. Ein Post-Punk-Noise-Shoegaze-Monster ohne Schwächen ist dieses Album. Ok, das sind Musikrichtungen mit denen nicht jeder etwas anfangen kann und die viele auch anstrengend finden. Hier passt aber die Mischung aus Lärmattacken, Atmosphäre und Melodik, als Beispiel sollte „The Falling Sun“ dienen.

APTBS haben in ihrer noch jungen Karriere durchaus schon einige Höhepunkte erlebt: Sie durften für The Dandy Warholes und Nine Inch Nails aufspielen. Das Joy Division Cover „Dead Souls“ der letztgenannten war im übrigen die erste Assoziation, die ich beim ersten Hören von APTBS hatte. Die Anspieltipps zum Schluss: „to fix the gash in your head“, „I know I’ll see you“ (das Intro!!!) und das atmosphärisch-psychadelische „Sunbeam“.

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