A Fine Frenzy – One Cell In The Sea

von Ariane am 28. Februar 2008

in Musik!

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A Fine Frenzy, das ist die 22 Jahre alte Alison Sudol. Mit „One Cell In The Sea“ hat sie gerade erst ihr Debutalbum auf dem Markt gebracht und wird schon jetzt mit Künstlerinnen wie Tori Amos und Maria Taylor verglichen. Fügt man stellenweise ein wenig Feist und vielleicht sogar hier und da Imogen Heap hinzu, dürfte dies der Wahrheit entsprechen – sofern man ein solche Talent in Schubladen stecken möchte.

A Fine Frenzy ist nämlich kein billiger Abklatsch. Das Projekt des Mädchens aus der Nachbarschaft (Land unabhängig), in das sich wohl jeder einigermaßen normale Mann verlieben würde, sprüht regelrecht vor originalität. Die Texte sprechen von ausichtslosen Lieben („Almost Lover“), verflossenen Beziehungen, dem Gefühl, ohne den einen Anderen nicht man selbst zu sein („Near To You“) und süßen, geheimen Gefühlen, die wohl niemals das Tageslicht sehen werden („Think Of You“).

Trotzdem ist die Platte nicht kitschig. Alisons Stimme fügt sich perfekt in die Harmonien des Indie-Girl-Pop ein, ohne aufgesetzt, konzipiert zu wirken.

Nicht selten sieht man heutzutage ein hübsches Mädchen in einem hübschen Kleid auf der Bühne, oder über den Fernsehbildschirm flackern.

Was dieses Mädchen von allen anderen unterscheidet, ist die authentizität. Jeder, Mann oder Frau, könnte diese Lieder singen. Und jeder dürfte sich selber irgendwo in mitten diesem melancholisch frischen Frühlingsalbum wiederfinden.

Vielleicht eine Platte für die „hopeless romantic“ (Zitat Paul Smith, Maximo Park, in einem Tagebuch Eintrag auf der Band Homepage, über Musik).

Jedoch könnte keine Kate Nash der Welt diese gewissen Gefühle im Zuhörer aufblubbern lassen. Man kann nicht anders, man muss Alison Sudol lieben.

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{ 8 Kommentare… read them below or add one }

1 Iain Februar 28, 2008 um 13:59 Uhr

da, schon wieder MP ;o)

2 Ariane Februar 28, 2008 um 14:42 Uhr

das hatte ich aber schon erklärt. muss man ja angeben sowas. was machen seine worte auch in meinem kopf. arsch.

3 RockinBen Juni 14, 2008 um 08:34 Uhr

Hm, da bin ich gestern durch die Uni gegangen und vor mir war eine Rothaarige mit einem gelben T-Shirt… Unglaublich Ähnlichkeit, aber Alison Sudol kommt wohl nicht nach Paderborn…

4 Ariane Juni 14, 2008 um 09:05 Uhr

schade eigentlich. ich hätte da noch was nachzuholen. und zwar das konzert in köln, das ich aus verschiedenen gründen verpasst habe, obwohl ich da war 🙁

5 Sterereo Juni 14, 2008 um 16:34 Uhr

Warst betrunken? 😀

6 Ariane Juni 14, 2008 um 20:42 Uhr

schön, wenn das gewesen wäre. nee, dann hätte ich den abend wohl gar nicht überlebt.
war schon während dem support wieder draussen und nicht wirklich in der lage, wieder rein zu gehen nachher.

7 Iain Juni 14, 2008 um 21:58 Uhr

he he, betrunken könnt ich aber verstehen, die alison muss man sich ja erst schön saufen ;o)

8 Ariane Juni 14, 2008 um 23:06 Uhr

also hässlich isses ja nu auch nicht. aber soweit wars ja erst gar nicht gekommen. 🙁

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